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Mit der eigenen Domain zu einem neuen Provider zu wechseln, ist in der Regel eine recht unkomplizierte Angelegenheit. Zahlreiche unterschiedliche Gründe können für einen Wechsel sprechen, sodass stets zum Ende der Vertragslaufzeit geprüft werden sollte, ob sich ein Umzug rentiert. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Kunden aufgrund des Wechsels keine Einschränkungen hinnehmen müssen und sämtliche E-Mails ohne Verluste zum neuen Standort übertragen werden. Der Domain-Umzug geschieht dabei in der Regel völlig reibungslos, vorausgesetzt es werden einige Dinge beachtet.

Was ist eine Domain?

Als Domain bezeichnet man einen bestimmten Teil des DNS-Namensraumes. Dabei handelt es sich um den Bereich, der unseren Kunden und Geschäftspartnern eine eindeutige Zuordnung Ihres Webauftritts ermöglicht. Die Domain fungiert daher als digitales Namensschild. In der Regel wird die Domain jedoch in Verbindung mit einem Hosting-Produkt registriert. Entgegen der häufigen Erwartung bilden Domain und Hosting-Produkt jedoch keine unzertrennbare Einheit. Tatsächlich befinden sich beide Bereiche auf einer völlig unterschiedlichen Ebene. Während die Domain aus technischer Sicht betrachtet lediglich ein Namensschild ist, werden die Inhalte einer Website in eigenen Verzeichnissen gespeichert. Diese Inhalte können anschließend über Pfade einer Domain zugewiesen werden. Sie ist dadurch wesentlich flexibler, als die meisten Menschen denken. Die Domain kann unabhängig von einem Hosting-Produkt problemlos registriert, verwaltet und umgezogen werden.

Warum sollte man gelegentlich den Provider wechseln?

Ob sich der Umzug der eigenen Domain zu einem neuen Provider lohnt, ist immer von zahlreichen Faktoren abhängig. Der Wechsel hält jedoch stets einige Vorteile bereit. So bietet der Providerwechsel unter anderem die Möglichkeit, Domains auf Notwendigkeit zu überprüfen. Viele Unternehmen zahlen monatlich für sogenannte „vergessene Domains“, die sie längst nicht mehr nutzen. Dabei handelt es sich in der Regel um Domains, die für Promotion- oder Marketingaktionen verwendet wurden. Darüber hinaus ist ebenfalls die Unzufriedenheit mit dem bestehenden Provider ein häufiger Grund für den Wechsel. Hierbei kann es sein, dass ein Konkurrent entweder einen umfangreicheren Service anbietet oder einen deutlich günstigeren Preis für den gleichen Funktionsumfang erhebt.

Wie läuft ein Domain-Umzug ab?

Um einen Domain-Umzug durchzuführen muss ein sogenannter Konnektivitätskoordinations-Antrag (KK-Antrag) gestellt werden. Dieser kann ausschließlich vom Inhaber einer Domain gestellt werden und sollte so früh wie möglich erfolgen. Erst nachdem Sie den KK-Antrag bei einem neuen Provider gestellt haben, wird die Domain beim alten Provider wieder frei, indem dieser über die Kündigung der Domain informiert und um die Übersendung des Authorization-Codes gebeten wird. Dieser wird benötigt, damit der alte Provider die Domain ausschließlich für den neuen Provider autorisiert. Ist der Auth-Code eingetroffen, sollte dieser sofort an den neuen Provider übersendet werden, damit dieser den Umzug der Domain veranlassen kann.

Auf was muss beim Domain-Umzug geachtet werden?

Das Wichtigste beim Wechsel der Domain ist, dass um die Zusendung des Auth-Codes gebeten wird. Dadurch schützt man sich vor schädlichem Domain-Grabbing, wobei die Domain missbräuchlich registriert wird, um diese später kostenintensiv zu verkaufen. Der alter Provider ist rechtlich dazu verpflichtet den Auth-Code zu übersenden, wenn man ausdrücklich danach fragt.

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