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Karrieren der Zukunft – Entwicklung in der Digitalisierung

Digitalisierung als Chance – Kreative Karrieren

Digitalisierung revolutioniert nahezu alle Arbeitsmärkte. Die entstehende Karrierezukunft wirkt dabei langfristig durchaus kreativ. Mittelfristig bleibt die ebenso spannende Frage nach einer möglichst reibungslosen Transition. Digitalisierte Automatisierung ändert Arbeitswelten radikal. So werden typisch menschliche Eigenschaften von selbst zu USPs. Dieser Mechanismus eröffnet neuartige „Traumjobs“.

Karrieren in und mit Zukunft

Kurzlebige Mätzchen-Jobs im Social Media Rock’n’Roll aus „Influencing“ und „Liking“ schaffen keine langfristigen Perspektiven – sie fußen auf der Wertschöpfung anderer, tragen jedoch selber keinen Wert bei. Derartige Jobprofile bleiben hohl: Sie fordern nicht fundamental und schaffen deswegen per se keine neuartigen Optionen. Hingegen bleiben Innovation durch Verständnis „harter“ Felder und dessen kreative Anwendung der Zukunftsmotor. Entsprechend schöpferische Tätigkeitsprofile profitieren enorm von der Digitalisierung mit ihrer Schaffung neuer Medien und Märkte.

Digitalisierung beschleunigt Jobträume in reale Traumjobs

Die meisten Arbeitsmöglichkeiten der Zukunft berührt die Digitalisierung direkt. Einen zunehmenden Teil davon setzt schnelle Hardware für intelligente Algorithmen um. Während früher rein mechanische Tätigkeiten von rechnergesteuerten Maschinen erledigt wurden, können morgen zum Beispiel statistische Modelle blitzartig Individuen im Kundenstrom einschätzen und mit recht treffsicheren Kauftipps umgarnen – per Augmented Reality (AR).

Damit kommen Menschen unter sehr positiven Leistungsdruck – hin zu Arbeiten, für die ihre Gehirne bestens geeignet sind: kreative und durch sie selbst bestimmte und gewählte Tätigkeiten. Dazu zählen auch empathische Wirkungsfelder – schließlich verstehen Menschen andere Menschen viel besser als Maschinen.

Digitalisierung kreiert also für Menschen geeignetere Jobs und frisst dafür andere – und wiederholt diesen Zyklus, wodurch Menschen weniger mechanische, eher langweilige Jobs erledigen.

Kommende Realitäten einschätzen – damit Träume zu Jobs werden

Automatisierung per Digitalisierung lässt zunehmend Arbeiten niedriger Qualifikation entfallen: Häufige, simple Routinen, ob geistig oder manuell, schwinden an den Arbeitsmärkten.

Allerdings werden Hard- und Software immer schneller und smarter. Heute gilt die maschinelle Überlegenheit im Schach als natürlich – morgen mag dies für Teile wissenschaftlicher Forschung gelten.

Langfristig werden Menschen mit Maschinen also eher schöpferisch kooperieren denn mechanisch konkurrieren. Im Idealfall schaffen Maschinen damit Leistungen und Güter, deren langweilige Schaffung die Menschen nicht mehr belastet.

Kurz: Maschinen schaffen eine Welt der persönlichen Entfaltung des Menschen. Diese alte und bekannte Utopie konnte ursprünglich nicht wahr werden: Die dazu benötigte geistige Leistung ließ sich nicht mechanisieren. Digitalisierung im wachsenden Internet of Things (IoT) jedoch lässt diesen betagten Traum heute deutlich realisierbarer wirken.

Ausblick

Die auffällige Fokussierung vieler arbeitender Menschen auf Wochenenden als „eigentliches“ Leben wird sich mittel- bis langfristig auflösen: Werte schaffen wird nicht leichter werden, aber persönlich erfüllender. Der Weg dorthin wird nicht ohne erhebliche Umwälzungen an globalen Arbeitsmärkten erfolgen. Eine wesentliche Herausforderung angesichts der nicht zu bremsenden digitalen Beschleunigung aller Wirtschaftsbereiche lautet damit: Digitalisierung mit Blick auf Minimierung sozialer Reibungsverluste zu moderieren. Auch diese Aufgabe wird uns mit stets einsichtigeren Maschinen leichter fallen.

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