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Instagram Magic

Genau wie bei Facebook gibt es auch für Instagram stetig Änderungen, angepasst an das User Verhalten oder neue Richtlinien. Ganz schön kompliziert da den Überblick zu behalten, oder? Wir wollen Euch heute eine Zusammenfassung der aktuellen Änderungen geben. Diese können Euch sowohl aus Sicht Eures Unternehmens, als auch als Privatperson sinnvollen Input zur Nutzung von Instagram geben und Eure Sichtbarkeit innerhalb Instagrams oder die User Experience steigern. Also aufgepasst:

„That is were the magic happens!“

 

Als Privatperson, aber auch als Unternehmen ist es wichtig, Hashtags zu verwenden, die sowohl sinnvoll sind, als auch zu Eurem Post passen – Hashtags leiten Interessenten zu Eurem Content, deshalb sollten sie auf jeden Fall stimmig sein und Zweideutigkeiten oder dubiose Hashtags vermieden werden. Eine Prüfung vor Verwendung, beispielsweise der weiteren Einträge unter dem gewählten Hashtag, ist also sinnvoll.

Verstärkt wird dies zusätzlich durch die Einführung der Möglichkeit bestimmten Hashtags folgen zu können – so werden Follower Eures Hashtags automatisch zu Eurem Content geleitet. Hier ein Beispiel von unserem Hashtag #laboranten:

Außerdem haben Nutzer mittlerweile die Möglichkeit, einen Hashtag als „Etwas was ich nicht sehen will“ zu markieren. Deshalb sollten die kleinen Rauten auch nicht einfach wahllos und rein trendorientiert platziert werden.

Zusätzlich ist wichtig, dass Ihr Eure Hashtags nicht einfach kopiert und unter jedes Bild, Video oder in Stories postet – natürlich Widererkennung ist wertvoll, aber dafür reichen ein paar wenige aus – deshalb sollten immer sinnvolle oder sogar für die Kampagne eigens kreierte Hashtags gewählt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist @littlespoon – ein Hersteller für Babynahrung:

Beschreibende Hashtags: #littlespoon, #babyblends, #freshbabyfood und #organicbabyfood; Kampagnen-Hashtags: #itsfreshbaby und #nomoreoldbabyfood; Zielgruppen-Hashtags: #babyfoodie, #girlmom, #boymom und #babyontheway, Community-Hashtags für Eltern: #motherhoodunplugged, #letthembelittle und #dailyparenting.

Community-Hashtags sind eine weitere Möglichkeit, die eigene Sichtbarkeit innerhalb einer engagierten Gemeinschaft zu erhöhen. Auch hier heißt es: Qualität vor Quantität – wichtig ist die sorgfältige Recherche! Beispielsweise ist über den Hashtag #plantsonpink eine Community entstanden, die Bilder von Pflanzen vor pinken Hintergründen miteinander teilt:

Genauso wie Profile (People) könnt Ihr also auch Hashtags durchsuchen und folgen – genauso wie bei Profilen werden Euch auch für Hashtags aktuelle Trends vorgeschlagen, in denen Ihr stöbern könnt. Unserem Hashtag #laboranten könnt Ihr auch folgen, in dem Ihr diesen in der Hashtag-Suche eintippt:

Business-Profile haben auf Instagram die Möglichkeit, Analysen über Reichweite oder Interaktionen, sowie geographische Merkmale auszulesen – darüber hinaus können auch pro Post genaue Auswertungen getätigt werden. So seht Ihr für Euer Unternehmen beispielsweise auch wie viele Personen über Hashtags zu Euch gestoßen sind. Hier ein Beispiel eines unserer Bilder (@labor_gmbh), bei dem immerhin 17 Personen über einen gesetzten Hashtag zu uns gestoßen sind:

Auch in den eigenen Instagram-Stories können Hashtags platziert werden, sodass bei Suche dieser auch Euer Inhalt angezeigt wird. Auch hier sollte die Qualität im Vordergrund stehen – Instagram erlaubt bis zu zehn Hashtags auf einmal – fragt Euch einfach selbst, ab wann die Story unruhig und beladen wirkt.

Kleiner Magic-Trick am Rande: Auch wenn Hashtags unter einem Emoji versteckt werden, bleiben sie für den Instagram Algorithmus sichtbar! Probiert es einfach mal aus und bleibt Eurem eigenen Stil treu. So könnte die Gestaltung einer Story aussehen – im zweiten Bild werden die gesetzten Hashtags, die für Unruhe im Bild sorgen, mit einem Emoji überdeckt – die Wirkung bleibt die gleiche:

Eine Frage bleibt: Welche Hashtag-Anzahl ist optimal? Hierzu gibt es noch keine genauen Aussagen und die Meinungen gehen auseinander – 30 ist die magische Zahl, wenn man einige Experten fragt – und zugleich auch noch die maximal erlaubte Anzahl an Hashtags. Die Sichtbarkeit wird bei 30 Hashtags erhöht, qualitativ sollte auch hier nicht getrickst werden. Magic Key: Internationale Hashtags, userbezogen und recherchiert – experimentieren erlaubt!

Ein anderes Thema – populär geworden durch viele verärgerte Influencer und Blogger – ist der neue Instagram-Algorithmus. Es ist jetzt durchaus schwerer, gesehen zu werden und Follower zu generieren. Deshalb ist es enorm wichtig ein vollständiges und sehenswertes Profil mit Liebe zum Detail zu entwerfen und die eigene Strategie zu hinterfragen. Es scheint also gar nicht mehr so „magic“ eine konsistente Brand-Story zu haben, um zufällige Besucher zu engagierten Followern der Zukunft zu machen.

Hierbei hilft Euch auch das neue Instagram Stories Highlights-Tool: Hier könnt Ihr zeigen wer Ihr seid und was Euch ausmacht, sowie populären Inhalt für neue Besucher präsent platzieren. Regelmäßige Updates der Stories, wie bspw. die neuen Schriftarten zum Auswählen, die Gif-Suchfunktion und saisonale Emojis ermöglichen eine ganz besondere Individualisierung der Posts mit Wiedererkennungswert. Auch hier würden wir Euch gerne @littlespoon’s Stories-Highlights zeigen:

Die Bio des eigenen Unternehmens ist ein unterschätztes Tool – hier können auch kleine Marken Call-to-Actions platzieren und die Community zu einer bestimmten Aktion animieren. Magic-Trick: Hier könnt Ihr z. B. auch ein „About“ Story Highlight setzen, in dem Ihr erklärt was Ihr macht und was Euch ausmacht – als Marke, Influencer oder, oder. Ein gutes Beispiel ist @instawithalex „About Alex“ Story-Highlight:

Magic-Hack für eine erhöhte Sichtbarkeit: Location, Live-Events und Hashtags zur Story hinzufügen, um im „Entdecken“-Bereich von Instagram zu erscheinen! Mittlerweile könnt Ihr für mehr Sichtbarkeit oder Engagement auch direkt in Instagram Ads schalten – genauso wie bei Facebook – lässt sich die Zielgruppe individuell anpassen. Und ganz wichtig ist: bleibt immer up to date! Regelmäßige Änderungen sollten Euch nicht als letztes bekannt werden!

Letzter Magic-Trick: Man muss nicht jede Änderung auch wirklich mitmachen, denn Analyse ist alles! Was wollen Eure Follower? Darauf solltet Ihr in jedem Fall Rücksicht nehmen und Euch ausprobieren.

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