Design

Webdesign und Aufmerksamkeit

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Smartphones sind Fluch und Segen zugleich. Dank der explosionsartigen Nutzung von Smartphones ist die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen mittlerweile drastisch gesunken – dieses Phänomen muss bei der Gestaltung der eigenen Website durch Webdesigner und Webentwickler berücksichtigt werden. Schwerfälligkeit ist im mobilen Geschäft nicht angesagt, weshalb man mit perfektem, mobilem Webdesign dafür sorgen kann, dass die Kunden den Besuch des eigenen Internetauftritts für mehr als acht Sekunden genießen können.


Acht Sekunden – nach einer von Microsoft finanzierten Studie ist dies die Aufmerksamkeitsspanne eines Durchschnittsmenschen. Schuld daran soll das Smartphone sein. Es gilt den eigenen Internetauftritt so zu gestalten, dass er nicht nur für den PC-Nutzer, sondern auch für den mobilen Kunden attraktiv gestaltet ist. Mobile Design heißt das Zauberwort, das den potenziellen Kunden ein kompatibles und angenehmes, virtuelles Erlebnis garantiert.

Mobiler Kundenkontakt und sinkende Aufmerksamkeitsspanne

Beim mobilen Besuch ist weniger manchmal mehr und Komplexität in der Bedienung überhaupt nicht angesagt. Denn vielfältige Funktionen und Informationen erfordern vom mobilen Kunden auch viel Tippen mit den Fingern und ist beim surfenden Kunden nicht erwünscht. Der mobile Nutzer wird zunehmend weniger konzentrationsfähig über immer kürzer werdende Zeitspannen. Grund dafür ist auch hier wieder das mobile Endgerät. Dennoch – das Smartphone kann mit dem richtigen Webdesign auch viele Vorteile für das eigene Unternehmen bringen, denn die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen steigt stetig. Das heißt, dass der Nutzer in der Lage ist, schneller zu identifizieren, welche Inhalte für ihn relevant sein könnten. Dieses Wissen wird schneller verarbeitet und stellt somit besondere Anforderungen an das Webdesign. Das Surfen des mobilen Besuchers auf der eigenen Website soll ein effektives Ergebnis bringen und dafür sind Kompatibilität und spezifisches, mobiles Design für Websites unverzichtbar.

Weniger ist mehr – Minimalismus beim mobilen Surfen

Dass weniger manchmal mehr ist, beweist sich beim mobilen Surfen immer mehr. Als Unternehmen hat man auf der Website also nur minimalste Zeitspannen, die Besucher davon zu überzeugen, genau das gefunden zu haben, was sie auf keinen Fall verpassen wollen. Der Smartphone-Nutzer von heute erwartet einfach und dennoch faszinierend gestaltete Websites, auf denen er schnell und ohne viel Tippen die gewünschte Information findet. Alles, was nicht da ist, muss auch nicht aussortiert werden. Somit ist die Reduktion aufs Wesentliche eine Reaktion auf die reduzierte Aufmerksamkeitsspanne des Besuchers. Minimalismus bei der Konzeption von Websites für mobile Geräte ist und wird eines der wichtigsten Themen der Webentwickler und -designer für die Zukunft.

Performance ist alles!

Das heißt für die eigene Website, dass die Optimierungsmöglichkeiten in Bezug auf die Performance unbedingt genutzt werden sollten. Für den Webdesigner bedeutet das, das Design nicht erst nach – sondern vor der Gestaltung an die Performance Ziele anzupassen. Nachgewiesener Weise ist einer der Hauptgründe für hohe Absprungraten vor allem eine erhöhte Ladezeit von Webinhalten.

Feedback – gibt es nicht nur vom Chef

Nach der Performance der Website ist es wichtig, dass man auch Status-Rückmeldungen vorsieht, um dem wartenden Besucher zumindest eine Aussicht auf Besserung bieten zu können. Somit bekommt der Nutzer eine Rückmeldung und kann eventuelle Wartezeiten einschätzen und Entscheidungen treffen, anstatt direkt auszusteigen.

Background Loading

So heißt das Zauberwort, das Instagram beispielsweise schon lange nutzt. Der Nutzer wendet einen Filter an und gibt Zusatzinformationen und Hashtags ein, während sein Bild ohne weiteres Klicken und Kenntnis bereits hochlädt, um den Prozess für den Benutzer im Anschluss zu verkürzen und ein angenehmes Erlebnis zu schaffen. Wo es im eigenen Prozess der Website Sinn macht, sollte man von dieser Technik also unbedingt Gebrauch machen.

Das Prinzip: „Weniger ist mehr“, ist allseits bekannt – die Bedeutung dieses Grundsatzes gewinnt jedoch durch den Anstieg der Smartphones stetig an Bedeutung. Ob iOS, Android oder andere Betriebssysteme – mobiles Webdesign lädt, unter Berücksichtigung der grundsätzlichen Designaspekte, zu einem rundum zufriedenstellenden, virtuellen Besuch auf der eigenen Website ein.

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