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Palette Cube vs Spector

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Ihre Ideen werden scheinbar aus dem Nichts geboren, wenn sie sich mit etwas ganz anderem beschäftigt und bleiben leider manchmal auch dort verborgen, wenn sie unter Druck stehen. Kreative Menschen verfügen offenbar über ein sehr gutes imaginäres Gedächtnis. Sie nehmen ständig Informationen aus der Außenwelt auf und knüpfen gedankliche Verbindungen. Die Fähigkeit, gegenüber neuen Erfahrungen, Ideen und Emotionen offener zu sein, ist ebenfalls typisch für kreative Menschen. Genau dieser Lebensart entstammen zwei Gadgets, die die kreative Arbeit der Designer erleichtern. The Spector und Palette Cube verbinden physische Welt und digitale Medien.

 

The Spector: Schriftarten und Farben identifizieren

© Fiona O’Leary

Das handliche runde Gadget, das von der britischen Produktdesignerin Fiona O’Leary entwickelt wurde, sieht wie ein großer Stempel aus und wird einfach auf die zu analysierende Vorlage gesetzt. Es erkennt Schriftarten und Farben mithilfe einer Online-Datenbank. Das aktuell als Prototyp erhältliche Werkzeug soll bereits bis zu 20 Fonts, Textgrößen, den Zeilendurchschuss und die Unterschneidung erkennen.

The Spector wird unterwegs eingesetzt und speichert die fotografierten Informationen, sodass der Designer sie am heimischen PC über ein Adobe InDesign-Plugin auf zuvor markierte Textteile übertragen kann. Sogar Farben lassen sich einscannen und in die am Computer erstellten grafischen Entwürfe kopieren.

Das intelligente Arbeitsmittel hat eine integrierte Kamera und arbeitet mit einer Analyse-Software, die Farben des CMYK und RGB-Spektrums und Schrifttypen identifiziert. Sie lassen sich außerdem speichern, falls man noch keine Verwendung für sie hat.

Der Wechsel zwischen Farben und Schriftarten-Erkennung erfolgt durch einfaches Umdrehen des Geräte-Oberteils. Eingeschaltet wird The Spector durch Drücken eines Buttons. Die Kamera lichtet die Vorlage ab und der Geräte-Algorithmus übersetzt das Foto in digitale Informationen, die dann durch die interne Datenbank ausgewertet werden.

 

Palette Cube: auf Farberkennung spezialisiert

© Palette

© Palette

Das würfelförmige Gerät wiegt gerade einmal 50 Gramm. Es erfasst und speichert die betreffenden Farben und ermöglicht so das Zusammenstellen neuer Farbpaletten, wo auch immer der Designer sich gerade aufhält. Die Wunsch-Farben werden dann Zuhause in den Adobe Photoshop Entwurf eingefügt.

Gespeichert wird die abgelichtete Farbe in der dazugehörigen kostenfreien Smartphone-App. Wer sein Handy einmal vergessen hat, muss deshalb noch nicht in Panik geraten: Palette Cube ist imstande, bis zu 20 Farbtöne im internen Speicher aufzubewahren.

Smartphone User rufen sich die gespeicherten Dateien in den Formaten CMYK, RGB, LAB, HEX oder LRV auf. Die für die Umsetzung der Farbfotos am PC benötigte Software ist für Mac und Windows-PCs kostenfrei erhältlich.

Wer die Farbpaletten bekannter Farbhersteller checken möchte, kann auch das mit seinem kleinen Palette Cube tun: Die gespeicherte Farbe wird mit bis zu 7.500 Farbprofilen verglichen.

Das praktische Designer-Gerät, das für 179 US-Dollar erhältlich ist, verfügt über einen RGB-Farbsensor, einen Temperatur und einen Umgebungslicht-Sensor. Seine aufladbare Lithium-Ion-Batterie ermöglicht zirka 15 Stunden lang ungestörtes Arbeiten.

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